Kapitel I

Hallo, ich bin Franklin. Ich bin 38 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. In meiner kleinen Familie gibt es meine Freundin Sonja, meinen Sohn Leo und meine Tochter Malou. Gemeinsam leben wir in Nürnberg. Leider wohnen die Großeltern meiner Kinder nicht in der Nähe dafür aber ein wundervolles Netzwerk an liebevollen Freunden.

Diagnose Nieren Krebs

Es war das Jahr 2020 das mir in Erinnerung bleiben sollte. Doch nicht wegen Corona (Covid-19 Pandemie), schon seit einiger Zeit merkte ich, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte oft Bauchschmerzen und Rückenschmerzen, die einfach nicht verschwinden wollten.
Ich hatte das Gefühl es ist wohl etwas Schlimmeres aber ignorierte den Schmerz und versuchte wieder zu funktionieren.

Der Alltag als Selbstständiger in der Gastronomie war hart und mühselig. Corona erschwerte zusätzlich die Lage.
Als im Mai 2020 ein befreundeter Arzt zum Thai-Essen vorbei schaute, bat er mich darum Ihn umgehend im Krankenhaus aufzusuchen. Er, meine Freundin und auch ich machten uns große Sorgen. Ich hatte stark abgenommen und die Schmerzen nahmen zu.

Zudem waren wir ja mittlerweile zu Viert.

Am nächsten Tag, es war 10 Uhr Montag Morgen besuchte ich das Nordklinikum in Nürnberg. Ich wurde direkt mit dem Ultraschallgerät untersucht.
Es wurde schnell deutlich wie krank ich war. Der Oberarzt wurde sofort konsultiert und bestätigte: Herr Schindler sie haben Krebs. #Shit#fuck#cancer

Für weitere Untersuchungen musste ich vorübergehend im Krankenhaus bleiben. Ich war für 3 Tage dort. Während dieses Aufenthalts wurde eine Punktion am Hals durchgeführt. Die Probeentnahmen wurden anschließend untersucht und ein Teil wurde nach Heidelberg zur Gen- Sequenzierung geschickt.

Meine Freundin und mein Umfeld waren geschockt von dem Befund. Es war Nieren Krebs in Stadium 4. Dieser hatte sich auf die inneren Organe bereits ausgebreitet.

Für mich war es hart zu akzeptieren krank zu sein und es kostete mich einige Tage die Diagnose zu verarbeiten. Zu dem war mir nicht bewusst wie sehr krank ich wirklich bin.

An Alltag und Selbstständigkeit war nun nicht mehr zu denken. Ich war gezwungen meine Burger Bar zu schließen und mich mit der Krankheit fortan zu beschäftigen.

Von nun an sollten Therapien, Wartezimmer und Arztgespräche mein Alltag sein. Das Leben drehte sich nur noch um die Vergänglichkeit der Dinge.

Medizin und Technik